Interkultureller Konflikthelfer (Multi-Kulti-Flyer)
Die Ausbildung von interkulturellen Konflikthelfern zielt durch die Erweiterung um den Kulturbegriff auf eine methodische Vertiefung von Peer-Mediation ab. Gerade in der Lebenswelt Jugendlicher spielen unterschiedliche Kulturen und daraus resultierende Konflikte eine erhebliche Rolle. Außerdem kann durch die Einbindung von Jugendlichen mit unterschiedlichen Migrationshintergründen eine höhere Akzeptanz bei den unterschiedlichen Kulturen erreicht werden.
Die Ausbildung erweitert Peer-Mediation vor allem um die Aspekte Wahrnehmung und Kommunikation im kulturellen Kontext, methodisches Vorgehen bei kulturell begründeten Konflikten und Schaffung von Akzeptanz der Mediation in unterschiedlichen Kulturkreisen.
Die Ausbildung beginnt, aufgrund der hohen Anforderungen an die Teilnehmer, zunächst mit einem Basistraining zur Sozialen Kompetenz. Erst nach erfolgreicher Teilnahme an diesem Training kann die eigentliche Ausbildung zu interkulturellen Konflikthelfern absolviert werden.
Aufbau und Inhalte:
- Basistraining Soziale Kompetenz
- Basistraining Mediation
- Interkulturelle Mediation
Ausbildungsumfang:
35 Zeitstunden
Personal:
Durchführung durch zwei Mitarbeiter des TOA e.V., Dipl.- Sozialpädagogen (FH), Mediatoren
Kosten:
3.500.-- € |